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ICC-Profile für Bild auf Leinwand

ICC Profile:

Hier finden Sie die aktuellen ICC-Profile unserer Drucker zur Bearbeitung Ihrer Bilder in einer Bildbearbeitungssoftware. Sie haben somit die Möglichkeit, das zu erwartende Druckergebnis auf Leinwand an Ihrem Monitor zu beurteilen. Bitte überprüfen Sie die ICC-Profile auf die Verwendbarkeit. Diese Farbprofile sind über längere Zeit gemittelte, mehrmals geprüft und werden in der täglichen Produktion von uns verwendet. Wir übernehmen keine Haftung für die Anwendung der von uns hier zum download bereit gestellten ICC-Profile.

Canvas / Leinwand - matt natur
Canvas / Leinwand - photo canvas
Canvas / Leinwand - edel hochglanz

Canvas / Leinwand - hellweiss matt


Farbmanagement und ICC-Profile

ICC-PROFIL FEHLT
Ein Bild ohne ICC-Profil hat keine Chance auf farbverbindliche Ausgabe. Betten Sie immer ein ICC-Profil ein, sonst spielen Sie Farblotterie. Bei fehlenden ICC-Profilen weisen wir kein Standardprofil zu. Es wird lediglich in den Ausgabefarbraum des Druckers -relativ farbmetrisch- umgewandelt bzw. konvertiert.

 

Farbmanagement bei uns

Gelieferte Digitaldaten für Leinwand Drucke durchlaufen konsequent unseren Farbmanagement - Workflow zur Farbraum Konvertierung an unsere Ausgabegeräte. Für eine hohe und über Jahre reproduzierbare Qualität wird das Ausgabegerät regelmässig linearisiert. Wir arbeiten mit über mehrere Monate gemittelten und editierten ICC-Profilen. Entsprechende ICC-Profile für Drucke auf Leinwand finden Sie im oberen Bereich.

 

Farben und ICC-Profile

Wird mit ICC-Profilen und Farbmanagement gearbeitet, ist ein hohes Maß an sicherem Umgang mit Farben gegeben. Im ICC-Profil wird die Differenz von Soll- (der Referenz) und Ist-Farbwert (Ausgabe am Monitor, Druck) beschrieben. Ein ICC-Profil enthält also Angaben über das Farbverhalten des jeweiligen Gerätes zum Zeitpunkt der Messung. Es wird festgehalten, wie z.B. ein Scanner ein bestimmtes Rot einliest, wie z.B. ein Monitor dieses Rot darstellt oder wie der Drucker das Rot der Bilddatei in Kombination von Drucksoftware (und dessen Einstellungen), dem Druckprozess und dem Medium (Leinwand Material) ausgeben kann. Das Ergebnis von Geräten und Leinwänden gleicher Modelle und Hersteller kann sehr unterschiedlich ausfallen. Von Herstellern zur Verfügung gestellte ICC-Profile Ihrer Geräte und Leinwände entsprechen oft nicht professionellen Anforderungen, da sie gemittelt für eine große Geräte- und Mediengruppe erstellt wurden. Ein individuell erstelltes ICC-Profil hat eine weitaus höhere Genauigkeit. Wir erstellen ICC-Profile im eigenen Hause. Unsere Spezialisten haben jahrelange Erfahrung mit Farbmanagement. Zur Erstellung eines ICC-Profils werden bei unserer Methode 1350 Farbfelder auf das jeweilige Leinwand Material gedruckt. Diese werden Feld für Feld mit einem hochpräzisem Spektralfotometer gemessen und mittels einer speziellen Software ausgewertet. Das Ergebnis wird in einem ICC-Profil gespeichert. Mit Hilfe dieses ICC-Profils kann nun farbverbindlich reproduzierbar im Rahmen der technischen Gegebenheiten gedruckt werden. Bei korrekter Arbeitsweise mit ICC-Farbmanagment entspricht das gedruckte Ergebnis nahezu 95-98% der Darstellung der Datei auf dem Monitor. Voraussetzung ist natürlich ein kalibrierter und profilierter Monitor hoher Farbgenauigkeit.

 

ICC-Profile installieren

ICC-Profile, auch die von uns zur Verfügung gestellten, werden je nach Betriebssystem unterschiedlich installiert. Bitte nutzen Sie für die Beurteilung der Fotos zur Onlinebestellung nur das "classic" ICC-Profil - zu erkennen durch "cl" im Profilnamen.

Mac OS X


Installieren auf Benutzerebene :
Kopieren der ICC-Profile in folgenden Ordner
... Benutzer(Users) : “Name des Benutzers” : Library : ColorSync : Profiles

Installieren für alle Benutzer :
Kopieren der ICC-Profile in folgenden Ordner
... Library : ColorSync : Profiles

Windows


Der einfachste Weg ist der Klick mit der rechten Mousetaste auf das ICC-Profil. Im Kontextmenü klicken Sie auf “installieren”. Sollte hier “deinstallieren” stehen, so ist das Profil schon auf dem System installiert, sie brauchen nichts zu unternehmen, es sei denn, Sie wollen das Profil deinstallieren oder ersetzen.
Profile werden abgelegt:
Windows 98: ... Windows / system / color
Windows 2000: ...WinNT / system32 / spool / drivers / color
Windows XP bis 7: ...Windows / system32 / spool / drivers / color

 

ICC-Profile verwenden

Arbeiten Sie mit den ständig aktualisierten ICC-Profilen unserer Ausgabegeräte, zum download bereit oben auf dieser Seite. Installieren sie das Profil auf ihrem System. Nachdem sie alle Schritte ihrer Bildbearbeitung vollzogen haben, speichern sie die nun endgültige Fassung ihrer Bild - Datei in ihrem Archiv. Sie haben nun 2 Möglichkeiten, der Bildbetrachtung in Ihrer Bildbearbeitungssoftware (beispielsweise Photoshop):

In Ausgabeprofil umwandeln / konvertieren

Erstellen Sie ein Duplikat ihres Bildes zum Weitergeben an uns. Konvertieren sie das duplizierte Bild in den gewünschten Ausgabefarbraum (ICC-Profil der Leinwand). Den Rendering Intent - perzeptiv oder relativ farbmetrisch wählen sie selbst nach Sicht. Wir bevorzugen relativ farbmetrisch mit Tiefenkompensierung. Ihre Bildbearbeitungssoftware sollte nun in der Lage sein, das zu erwartende Ergebnis des Leinwanddruckes farbrichtig am Monitor darzustellen. Ein Softproof wird also nicht benötigt. Gegebenenfalls arbeiten sie das neue Bild gemäß ihren Anforderungen nach. Speichern Sie dieses mit eingebetten ICC-Profil ab und übertragen uns die Datei.

Softproof

Unsere Meinung: Vergessen sie Softproof in Photoshop. Sie wissen nicht, wie wir Daten zur Ausgabe vorbereiten, wir wissen nicht, mit welchen Einstellungen sie softproofen (perzeptiv oder relativ farbmetrisch und welches Farbumwandlungsmodul ...).
Dennoch wird hier auf den Softproof eingegangen, da es vorkommen kann, dass eine Bilddatei kein Farbprofil enthält oder keine Möglichkeit der Konvertierung in den Ausgabefarbraum besteht.
Ein Softproof simuliert das zu erwartende Ergebnis lediglich am Monitor in einer Vorschau. Die Farbwerte der Bilddatei werden dabei nicht verändert. Diese Simulation ist nicht zu 100% farbverbindlich.
Die Bilddatei ist nicht in den zu simulierenden Druckerfarbraum konvertiert, besitzt aber ein eingebettetes Farbprofil. Öffnen Sie das Proofsetup-Dialogfeld mit “Ansicht” : “Proof einrichten” : “Benutzer definiert”. Als Profil wählen Sie das zur simulierenden Ausgabe passende ICC-Profil des Druckers / Mediums aus. Die Priorität und Tiefenkompensation muss die identischen Einstellungen wie bei der späteren Konvertierung bzw. beim drucken haben. Stellen Sie also folgendes ein: Priorität - Relativ farbmetrisch und die Tiefenkompensierung aktivieren.


Gegebenenfalls arbeiten Sie die Datei nach, speichern diese mit eingebettetem ICC-Profil (zB. sRGB, Adobe RGB oder ...) und übertragen uns die Datei zur Berarbeitung. Sollte das Bild mit dieser Einstellung in den Schatten / Tiefen zuviel an Detail verlieren, gehört Sie zu den ca. 10%, für die diese Einstellung ungünstig ist. Testen Sie mit Priorität - Perzeptiv und die Tiefenkompensierung deaktiviert. Sind so die besseren Ergebnisse zu erzielen, konvertieren Sie die Bilddatei in das ICC-Profil des Druckers / der Leinwand und übertragen uns diese Datei mit eingebettetem ICC-Profil.

Voraussetzungen zum farbverbindlichen Arbeiten

Um trotz der Fehlerquelle “Mensch” relativ verbindlich Farbe bestimmen zu können, arbeiten wir mit Fotos unter möglichst gleichen Raum- und Arbeitsbedingungen mit Farbmanagement. Das raten wir Ihnen auch.
Wir sind mit unseren Augen permanent in der Lage auf die Veränderungen des Umgebungslichtes zu reagieren und Veränderungen mit Hilfe unseres Farbempfindens zu kompensieren (Adaption), Monitore sind das nicht. Um eine Konstanz im Arbeiten mit Farben und Fotos zu erreichen, ist es notwendig, die Umgebung und deren Beleuchtung gleich bleibend in Farbe und Intensität zu halten.

das Arbeitsumfeld

Schwankungen des durch Fenster eintretenden Tageslichtes (Sonne oder bedeckter Himmel), der unkontrollierte Einfall anderer Lichtquellen stellt eine Fehlerquelle dar und lässt sich zum Beispiel durch Vorhänge oder Rollläden vermeiden. Im Idealfall haben alle größeren Flächen des Arbeitsumfeldes eine farbneutrale Gestaltung. Auch Ihre Bekleidung ist entscheidend. Tragen Sie z.B. eine intensiv farbige oder sehr helle Oberbekleidung, wird trotz Entspiegelung der Monitorsichtfläche eine Reflektion des Farbtons unvermeidlich sein. Die Farbwiedergabe des Monitors wird dadurch beeinflusst. Beleuchtungen oder Fenster, die auf der Monitorsichtfläche reflektieren, mindern oftmals den sichtbaren Kontrast. Das alles bedeutet nicht, dass Sie zurück in die Dunkelkammer sollen. Vielmehr ist eine ausgewogene, gedämpfte Beleuchtung sinnvoll.

Nicht nur Kaffee hilft gegen Müdigkeit: Sitzen Sie richtig? Gut so, stehen Sie aber auch von Zeit zu Zeit auf und gehen ein paar Schritte. Lösen Sie den starren Blick vom Monitor und lassen den Blick aus dem Fenster in die Ferne schweifen. Ihre Augen werden Ihnen danken ... So wird die Freude am Arbeiten mit Licht und Farben nie vergehen.

die Arbeitsplatzbeleuchtung

Für die Ausleuchtung und Beurteilung der Fotos an professionellen Bildbearbeitungsplätzen werden Normlichtquellen mit einer Farbtemperatur von 5000°Kelvin genutzt (gemessen meist 5400°Kelvin). Diese müssen blendfrei und konstant sein. Es bieten bieten sich Normlichtlampen der Firma Osram oder Just als Daylight-Variante in verschieden Baulängen an (Osram 12-950 mit 15, 18 oder 36 Watt). Es wird ein mindestens jährliches Ersetzen der Leuchtstofflampen empfohlen. Zur Kontrolle der Beleuchtung gibt es z.B. Farbtafeln, welche die Abweichung von 5000/5400° Kelvin zeigen (z.B. von Kodak). Unsere ICC-Profile sind auf diese Farbtemperatur optimal angepasst und getestet. Nicht nur die Farbtemperatur sondern auch die Menge des Lichts ist maßgebend für die Beurteilung. Ihr Betrachtungslicht sollte genügend Licht aussenden. Genormt ist die Menge des einfallenden Lichtes auf den zu betrachtenden Gegenstand - in unserem Falle - das Bild.

Selbstverständlich sind das Normbedingungen und sagen nichts Konkretes drüber aus, wie Ihr Bild auf Leinwand farblich in Ihren eigenen Räumen wirken wird. Oft wechseln die Lichtquellen von Tageslicht zu Glühlampenlicht - man nennt das Mischlicht. Im Wechsel der Lichtfarben ändern sich auch die Farben für den Leinwandfoto Betrachter. Nun könnten wir darüber philosophieren ... Das ändert nichts am Vorteil einer farbverbindlichen Arbeitsweise. Damit sind Sie und wir auf der richtigen Seite und sprechen die gleiche Sprache während der Produktion des Bildes auf Leinwand.

der Monitor

Der wichtigste und grundlegende Teil beim Arbeiten mit Farbmanagement ist das Kalibrieren und Profilieren des Monitors. Das Kalibrieren muss grundsätzlich vor dem Erstellen eines Profiles erfolgen. Zum professionellen Arbeiten gehört ein mit Messgeräten erstelltes ICC-Monitorprofil. Auf die Beschreibung von visuellen Methoden verzichten wir hier bewusst. Visuelle Einstellungen bedeuten nur eine Näherung mittels subjektiver Wahrnehmung. Messgeräte und Software sind im Handel erhältlich.

Wichtig! Nach Erstellen und Einbinden des ICC-Monitorprofils in das Betriebssystem darf keine Veränderung der Einstellungen an der Monitorhardware (Kontrast, Farbe, Helligkeit), an der Grafikkarte oder durch ein die Farbeinstellungen beeinflussendes Programm (wie Adobe-Gamma oder Kalibrierungsassistenten) erfolgen. Eine Veränderung würde das erstellte Monitorprofil unbrauchbar machen. Ein Monitorprofil beschreibt die Bandbreite des Monitors in Bezug auf die Farbdarstellung zum Zeitpunkt der Messung und steht dem Betriebssystem bzw. den Anwendungsprogrammen zur Verfügung. Sollte doch einmal etwas verstellt worden sein, hilft nur eine neue Messung.

Wichtige Hinweise: Die Grafikkarte muss auf die höchstmögliche Farbwiedergabe (16,7 Mill.Farben bzw. Truecolor) eingestellt sein. Der Monitor sollte mindestens 97% oder mehr des Adobe-Farbraumes abdecken und eine Ansteuerung von mindestens 10bit je RGB Kanal haben.

Ein Monitor, der mit zu geringem Kontrast arbeitet, ist nicht in der Lage, klare und leuchtende Farben darzustellen. Wir regeln den Kontrast auf Maximum, um die Darstellungsmöglichkeiten unseres Monitors nicht schon von vornherein einzuschränken. Erst wenn die minimalsten und die maximalsten Werte (Kontrast, Helligkeit und Farbe) ausgereizt werden, sind der Monitor und das Betriebssystem in der Lage mittels ICC-Monitorprofil farbrichtig darzustellen. Damit eröffnet sich die Möglichkeit eine Bilddatei auf verschiedenen Monitoren nahezu 95% gleich darzustellen. Wir empfehlen Ihnen, das ICC-Monitorprofil (LCD-TFT Flachbildschirme) mindestens 1/4-jährlich neu zu erstellen, öfter schadet nicht.

der Desktophintergrund

Als Monitorhintergrund sollte einen farbneutraler Desktophintergrund (mittleres Grau) verwendet werden.

Profilierte Bildbearbeitung mit Photoshop

Legen Sie in den Farbeinstellungen von Photoshop Ihre Farbmanagement Richtlinien fest. Wählen Sie einen angemessen grossen Arbeitsfarbraum. Eingestellt sollte sein: "Eingebettete Profile beibehalten", damit geben Sie vor, dass die Farben der Bilddatei durch das in ihr eingebettete ICC-Profil korrekt am profilierten Monitor mittels Photoshop dargestellt werden. Das ist wichtig um Ihr Bild auf Leinwand vorab beurteilen zu können.

KURZ: Das heißt, Photoshop zeigt auf jedem Monitor, ob am Mac oder PC unsere Bilddatei in den exakt gleichen Farben an, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind:
- in Photoshop ein ausreichend großer Arbeitsfarbraum gewählt ist,
- der Monitor kalibriert und profiliert ist,
- das digitale Bild über ein eingelagertes ICC-Profil verfügt.

 

 

 

 

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